Franziskanerkloster Hülfensberg
Der Wallfahrtsort auf dem 448 m hohen Hülfensberg existiert seit dem 14. Jahrhundert. Die Wallfahrtskirche wurde 1360-1367 erbaut. In ihr wird ein aus dem 12. Jahrhundert stammendes romanisches Kreuz von den Gläubigen verehrt. Seit 1860 betreuen die Franziskaner die Wallfahrt auf dem Berg. Aus dieser Zeit stammt auch das Klostergebäude. Angrenzend hieran befindet sich die 1902 erbaute Bonifatiuskapelle, die an das unwahrscheinliche, aber von der Tradition vorausgesetzte Wirken des Hl. Bonifatius auf dem Berg erinnert. Während der deutsch-deutschen Teilung war der in unmittelbarer Nähe zum Grenzzaun befindliche Wallfahrtsort nur für wenige, ansässige Eichsfelder erreichbar.
Die vier auf dem Hülfensberg lebenden Brüder widmen sich in ihren Tätigkeiten der Wallfahrtsseelsorge, der Exerzitien- und Kursarbeit und der Klinikseelsorge. Ferner ist es Kloster zum Mitleben.
Die Hausgemeinschaft
Maximilian Wagner (Definitor, Guardian, Wallfahrtsleiter), Rolf Fleiter (Hausvikar), Bernold Gräbke, Jordan Tentrup

